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Funktionsstörungen

Funktionsstörungen

Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen ...

Bei ungestörter Funktion haben die Zähne in 24 Stunden nur etwa 30 Minuten direkten Kontakt untereinander. Die Muskulatur hat so lange Zeit, um sich zu erholen. Wenn diese Ruhepausen durch andauernde Muskelanspannungen eingeschränkt werden, können Schmerzen und Beschwerden entstehen. Nicht selten ist dafür eine Funktionsstörung des Kiefergelenks verantwortlich. Ursachen können ein "falscher Biss" sein, aber auch Haltungsschäden oder eine starke Belastung durch Stress.

Häufige Symptome einer Funktionsstörung sind Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Ohrenschmerzen, Bewegungseinschränkungen im Bereich der Halswirbelsäule, Schwindel und Sehstörungen, Tinnitus (Ohrgeräusche), Übermüdung oder Befindlichkeitsstörungen. Wenn Sie unter solchen Beschwerden leiden, für die sich keine organische Ursache ausmachen lässt, sollten Sie Ihr Kiefergelenk untersuchen lassen. Spezielle Untersuchungsmethoden (Muskeltests, computerunterstützte Kiefergelenkvermessung etc.) zeigen, ob und wenn ja in welchem Ausmaß Ihr Kauorgan als Ursache der Beschwerden angenommen werden muss.

Kopfschmerzen

Haben die diagnostischen Maßnahmen gezeigt, welche Faktoren in welchem Ausmaß für die Funktionsstörung verantwortlich sind, wird ein individueller Therapieplan erarbeitet. Ziel des Behandlungskonzeptes ist es, für den Patienten eine dauerhafte Beschwerdefreiheit herbeizuführen. Um Körper- und Biss-Statik abstimmen zu können, ist häufig eine Schienentherapie notwendig. Diese transparente Schiene kann man sich wie "Kontaktlinsen" oder eine "Brille für das Gebiss" vorstellen. Sie dient dazu, die Stellung des Kiefergelenks günstig zu beeinflussen und zu einer Entlastung des Kausystems zu führen. Sie wird überwiegend nachts getragen. In der Regel tritt eine Besserung der Beschwerden sehr schnell ein. Ergänzend dazu können je nach Art und Schweregrad der Kiefergelenkserkrankung sowie der mitbetroffenen Strukturen auch physiotherapeutische Maßnahmen und Entspannungsverfahren aus dem Bereich der Schmerztherapie als Therapiemodule zum Einsatz kommen.

Viele Patienten mit chronischen Schmerzen und Beschwerden haben eine jahrelange Arzt-Odyssee hinter sich, ohne dass ihnen geholfen werden konnte. Häufig liegt die Ursache in einer Fehlfunktion des Kiefergelenks. Eine entsprechende Diagnostik und Therapie durch den Zahnarzt bedeutet dann in den meisten Fällen schnelle und dauerhafte Beschwerdefreiheit.

Ein Wort zu den Kosten

Die individuelle Diagnose und Therapie einer Kiefergelenkserkrankung bedarf spezieller Erfahrung und Zeit, insbesondere bei Patienten die bereits einen Leidensweg hinter sich haben und diverse Vorbefunde mitbringen.

Diese Zeit nehmen wir uns gerne für sie!

Hierfür kann die gesetzliche Krankenkasse aber nicht in ausreichendem Maß aufkommen. Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt ein Mal pro Jahr eine einfache "Zahnschiene" aus Plastik zur Vermeidung der Zerstörung von Zahnhartsubstanz durch Zähneknirschen oder Zähnezusammenbeißen. Auch ein Rezept für die manualtherapeutische Behandlung des Kiefergelenks darf ausgestellt werden.

Weiterführende Untersuchungen und Maßnahmen müssen individuell besprochen werden und ggf. selbst getragen werden, falls keine Zusatz- oder Privatversicherung oder Beihilfeberechtigung besteht.

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